Wie ist das Webumfeld für unsere Selbsthilfegruppe ausgelegt?


Außendarstellung

Wir haben einige Informationen, die für alle interessierten Besucher sichtbar sein sollen. Etwa Berichte zu Ausflügen, Vorträgen externer Referenten oder Kontaktmöglichkeiten zu uns. Diese liegen auf unserer Webseite offen. Auf der Webseite selbst liegen keine gruppeninternen, personenbezogenen und schutzwürdigen Daten.

Schutzwürdige Informationen

Einige Informationen mit Personenbezug müssen geschützt werden und dürfen nur unseren Mitgliedern zur Verfügung stehen. Das sind etwa Adresslisten der Mitglieder, Infos zu Mitgliedern in Krisen (etwa Krankenhaus, Zimmer, Wünsche zu Besuchen oder Nicht-Besuchen und entsprechende Uhrzeiten) oder Berichte und persönliche Einschätzungen und Erfahrungen zu Arztkontakten.
Die technische Ausgestaltung des Zugangs zu solchen Informationen und deren Begründung wird im nächsten Textblock erläutert.

Dieser Persönlichkeitsschutz ist leider bitter notwendig. Ich selbst habe kurz nach meiner fatalen Diagnose über eine fortgeschrittene, unheilbare Krebserkrankung ungewollt Werbung (Spam) zu Sterbegeldversicherungen bekommen. Das hat bei mir heftigste Wutanfälle ausgelöst. Danke dafür!
Immerhin haben diese Wutanfälle mich aus tiefer Verzweiflung herausgeholt und meine Lebensgeister wieder ein bisschen hervorgeholt.
Ich hatte zunächst Datenlecks im medizinischen Betrieb und Abschöpfung durch kriminelle Ar....öcher im Verdacht. Ein Freund wies mich aber darauf hin, dass solche Spam einfach durch ausgespähte und weiterverkaufte Altersinformation (Google etwa macht daraus kein Geheimnis) ausgelöst worden sein könnte.


Technische Umsetzung

Unsere Selbsthilfegruppe lebt mit einem sehr, sehr schmales Budget.
Deshalb haben wir einen kostenfreien Web-Hoster (Lima-city) für unseren Netzauftritt gewählt.
Wir sind dankbar für den kostenfreien Webspace bei Lima-city, sind aber bei Kostenfreiheit dort einigen Einschränkungen unterworfen. So dürfen wir dort etwa keine Multimediainhalte(Videos) oder verschlüsselte Archive ablegen.
Wir benötigen deshalb für solche Archive einen anderen Ablageort. Dafür verwenden wir
nun einen kostenfreien Mail-Account bei gmx, worauf alle Mitglieder unserer Gruppe Zugriff haben (wir haben intern das Zugangspasswort geteilt) und wo wir auch im zugehörigen Cloud Speicher über das gmx-Webinterface beliebige Dateien ablegen oder abrufen und so für Gruppenmitglieder zugreifbar machen können. Unsere Mailadresse ist: sehigru-pi(at)gmx.de
Um uns verschlüsselte Kommunikation zu erlauben, teilen wir auch ein allgemeines Kennwort, das wir etwa für verschlüsselte Zip-Archive verwenden könnten
und so etwa im gmx-Account Daten auch gegenüber gmx selbst schützen zu können. (Das ist kein Misstrauen oder gar ein moralischer Vorwurf; auch gmx lebt wie fast alle kostenfreien Anbieter unter Anderem von der Monetarisierung abgefischter Daten.)


Unsere Architektur im Netz sieht also folgendermaßen aus: